Wie grandios würde es sein, sich einmal für ein paar Tage aus dem Alltag zu schälen, Abstand zu all dem zu bekommen, was das eigene Tun gerade ausmacht, um Ideen zu ersinnen, sich selbst wahrnehmen und neu auszurichten – im Job – im Leben.

Den eigenen Blick darauf zu richten braucht nur wenige Zentimeter Distanz. Doch genau dafür bleibt im eng gewebten Netz unserer Termine und Verpflichtungen kein Raum.

 

Diesen Raum zu schaffen ist mein freudvolles Angebot!

Ab Herbst 2018 lade ich in die südliche Toskana ein zu Tagen, die da heißen:

Jetzt gehts um mich!“ / „Siehs doch mal so.“ / „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ /        „Mein Weg ist der Weg.

 

Spezifische Seminareinheiten, individuelle Coaching-Sessions, eigene Zeit zum Rückzug und Austausch in kleinen Gruppen ist der Rhythmus, der die Tage in „La Colombaina“ tanzen lassen wird.

Heute hämmern noch die Handwerke am Gemäuer des altehrwürdigen Hauses inmitten eines Wunder-vollen Olivenhains.

Doch bald schon wird die wärmende Sonne den Staub besänftigen.

Lasst uns dann gemeinsam Deinen Staub aufwirbeln und die Elemente auf neue Weise miteinander verbinden.

 

Dir den Raum des freien Denkens und Entdeckens zu bereiten ist echt mein Ding!

Freu Dich auf Dich selbst! Wir sehen uns in “La Colombaina”.

 

Schon heute freue ich mich auf Dich und Dein aufkeimendes Interesse an einem der thematischen Angebote. Lass es mich wissen und schreibe mir, damit ich Dich auf dem Laufenden halten kann unter:

e.klinger@lebenszeitcoaching.de

 

 

Ein Raum ist für mich eine Form von Möglichkeit. Ist Platz. Etwas, das befüllt werden kann mit Geräuschen, Gedanken, Gerüchen, Schwingungen. Ein Ort, an dem möglich ist, was ich möglich mache. Das Laute, wie das Leise. Das Sichtbare wie Unsichtbare. Das Greifbare und Abstrakte. Ohne Eile und Druck. Ganz im Fluss, sich-selbst-vertrauend, überlassen.

Ein Raum ist wie ein großes, buntes Geschenk. Mit den Armen kaum zu umgreifen. Und beim Öffnen von scheinbarer Leere erfüllt. Und doch beginnt genau hier das Abenteuer an Begegnungen, Zufällen, Entscheidungen, Verstehen, Gehen lassen und Kommen können.

Ich habe neue Räume bezogen und freue mich darauf, mit Dir und Ihnen darin zu erleben, was möglich ist, an Gedanken-Experimenten, Entscheidungs-Varianten und Wege-Findung.

Ich heiße einen Jeden von Herzen willkommen.

Elke Klinger. Coach für Führung / Begleiterin von Organisationsentwicklung

Das Eine geht, um dem anderen Platz zu machen. Den Hut schwenkend, mit tiefer Verbeugung, senkt das Jahr 2016 sein Haupt. Knickt ein in der Hüfte um sich tiefer zu neigen vor dem was kommen möge.

2016 hat sein Möglichstes gegeben. Von allem war dabei.

Wir stehen im Augenblick. Schauen uns um. Sehen, was gewesen. Erinnern, was getan. Spüren nach, was uns bewegte. Halten wir an dem fest was war, berauben wir uns der Kraft, der Freude, des Raumes für das was da wage am Horizont erscheint. Doch nicht das Morgen ist jetzt von Bedeutung, noch hat das Gestern Wichtigkeit.

Wir biegen in diesen letzten Tagen des Jahres ein in die Straße der Stille. Der Zeit für uns selbst, für unseren Rückzug, für unser ruhiges JA zu dem was uns am Herzen liegt. Es geht um den Moment zwischen zwei Gedanken, um den Augenblick, der dem nachfolgenden Wort seine volle Wirksamkeit schenkt, der gedehnten Sekunde, die dem Klang einer Melodie erst tatsächliche Tiefe verleiht.

Es geht um DIE PAUSE.

Sie verändert alles. Ohne Pause kein Akzent in unserem Reden. Ohne Pause kein Gespür für Laut und Leise. Ohne Pause kein Davor und Danach. Ohne Pause keine Umkehr der Luftströme in unserem Körper.

Um uns selbst zuzuhören und dabei vielleicht zu verstehen, brauchen wir sie, die Pause. Sommerpause, Schulpause, Mittagspause, Beziehungspause, Atempause, Sendepause. Ich lade dich ein, gönne sie dir. Deine ganz eigene Pause zwischen den Jahren. Denn das Eine geht, um später dem anderen Platz zu machen.

Den Hut schwenkend, betrete ich meinen ganz eigenen Raum der PAUSE.

dsc_0235

Warum muss ich müssen?

„Ich muss noch einkaufen.“ „Ich muss zum Termin.“ „Ich muss die Kinder holen.“ „Ich muss zur Arbeit.“  Warum gehen wir nicht einfach zur Arbeit? Wieso sagen wir nicht: „Ich freue mich, nun die Kinder abzuholen.“ Obwohl wir doch genau das tun? Ich verstehe es nicht. Viel lieber bin ich und tue ich was mir sinnerfüllt und freudig erscheint, als dass ich „muss“. Irgendetwas liegt da quer. Dabei haben wir bei näherer Betrachtung tatsächlich Tag täglich die Wahl.

„Love it, change it or leave it.“, sagt meiner Meinung nach alles.

Und wieder sind wir bei der Eigenverantwortung uns selbst gegenüber. Entweder ich mag was ich tue, dann nichts wie raus mit diesem wundervollen Gedanken. Warum, bitteschön, sollen sich die Menschen in meiner Nähe nicht mit mir freuen dürfen? Oder Das was meinen Tag ausfüllt hat zumindest so viele Vorteile für den Moment, so dass ich mich vergnügt mit dem Zustand befrieden kann. Sollten eines Tages die Nachteile in meiner eigenen Bewertung überwiegen, ist wieder Gelegenheit näher hinzuschauen. Doch auch dann ist es an mir, die Themen offen und klar anzusprechen und in meinem Sinne zu verbessern. Zeit, um im Ernstfall Schritt drei zu wählen und zu gehen, bleibt dann immer noch. Doch Trennung ist echt eine harte Nummer. Da lohnt es durchaus, Energie in den Wandel zu stecken.

Kleiner Sommerspaß für Dich und mich: Schicken wir das Wort „müssen“ auf Urlaub und gehen einfach zum nächsten Termin, statt vermeintlich dorthin „zu müssen“. Das spricht sich leichter und programmiert unser Gehirn in freudvoller Weise.

Elke

DSC_2818

 

Autopilot und Achtsamkeit – was für ein wundersames Paar, diese zwei giraffengleichen Buchstaben „A“, mit so divergenten Bewegungsrichtungen. Die Gegensätze machen den begreifbaren Unterschied. Das langsame Gehen wird uns deutlich, wenn wir zuvor hektisch durch die Gegend rannten. Bewusstes Schmecken wird mir bewusst, wenn ich mich zuvor beim hastigen Essen verschluckte. Alles kein Hexenwerk und doch in unseren Tagen scheinbar nicht selbstverständlich.

„Unser Denken denkt“, sagte Prof. Dr. Andreas de Bruin von der Maximilians-Universität in München, auf den JENAER ACHTSAMKEITSTAGEN an der Ernst-Abbe-Hochschule, die ich moderierend bekleidete. „Das können wir kaum abstellen“, fuhr er fort. Doch wie bringen wir unseren Geis zur Ruhe, wenn sich die immer gleichen Denkschleifen abspulen? Lösungen sitzen wenige in diesem Karussell der sich wiederholenden Schleifen. Denen würde es vermutlich schwindlig werden, bei immer währenden Kreisen. Rennen wir einfach los, um uns von ihnen zu lösen, kommen die Gedanken mit. Sagen wir ihnen, sie mögen doch bitte still sein, scheinen sie noch mehr Lärm zu machen. „Unseren Gedanken freundlich zulächeln“, ist der Tipp von Prof. Dr. Ulrich Pfeifer-Schaupp von der Evangelischen Hochschule in Freiburg im Breisgau. Aufmerksamkeit ist das Gegenteil von Agieren in unserem eigenen Autopilot. Dabei braucht unser Gehirn den Autopiloten. Er ist eine unserer Überlebensstrategien. Doch manchmal nimmt er sich einfach zu wichtig.

Mir ist es eine Freude in meinem Cockpit des Lebens den Autopiloten immer mal abzuschalten, und das Ruder in den Händen zu halten. Dabei meine Richtung selbst zu bestimmen und die Art wie ich darauf zusteuere.

Elke Klinger

Coach für Führung

 

Autopilot und Achtsamkeit
Autopilot und Achtsamkeit

 

Wozu das Ganze?

„Erlaubnis von ganz oben.“ Erst wenn die von einem Arzt gekommen ist, genehmigen wir uns, abends zeitiger den Stift fallen zu lassen und nicht mehr jede Mail zu später Stunde lesen zu müssen. Selbst öfter Nein zu sagen, genehmigen wir uns, wenn die Erlaubnis von ganz oben kam. Doch bis zu diesem Punkt drehen und wenden wir uns, tragen für alle und alles Verantwortung. Doch ganz offensichtlich übersehen wir dabei all zu gern die Verantwortung für uns selbst, sowie die Tatsache, dass wir nur gut sein können, wenn wir gesund, und mit uns selbst im Reinen sind.

Was hält uns ab davon, auf unseren eigenen Körper zu hören? Warum müssen es erst ein Arzt und / oder eine Krankheit sein, die sagen, dass jetzt erst einmal Schluss sei? Unser Körper hat dann meist mit allem Möglichen bereits versucht uns zu stoppen, zu mahnen, zu bitten. Doch wir sind über allem erhaben und hören scheinbar weg. Akzeptieren tun wir vor uns selbst nur, wenn gar nichts mehr geht, weil ein Fremder es sagt. Doch warum? Was soll das? Warum tun wir so etwas? Im Job übernehmen wir Verantwortung. Doch was für eine Form der Verantwortung ist es, wenn wir uns selbst dabei vollkommen vergessen? Was haben wir Größeres zu verlieren, als unser eigenes Leben?

Vor Jahren selbst immer so mitgedreht, sehe ich es inzwischen als meinen Job an, Menschen, die es verstanden haben, darin zu unterstützen, sich selbst zu entlasten, statt sich einer permanenten Überforderung aussetzen. Stärke zeigen ist in meinen Augen, an den passenden Stellen Ja und Nein zu sagen. Wir alle zusammen sind die Gesellschaft. Wir alle haben es gemeinsam in der Hand.

Nirgendwo sonst auf meiner Reise entlang der Seidenstraße habe ich so viele gehetzte, überarbeitete Menschen gesehen, wie ich es hier Tag täglich erlebe. Wofür? Frage ich mich.

Elke Klinger. Coach für Führung

So ein Reisejahr bringt manches auf den Punkt, wirft anderes über den Haufen, stellt einen selbst von den Füßen auf den Kopf und wenn man Glück hat, dreht es einen auch wieder um. Ein Leben im Riesenrad. Es ist mir nicht mehr möglich, nur das zu sehen, was gerade vor meinen Augen passiert. Zu jedem Zeitpunkt laufen parallel, in meinem Kopf, Situationen ab, die ich unterwegs erlebte. Der Rahmen hat sich vergrößert, die Akteure vermehrten sich. Zu unseren hier praktizierten Abläufen und Haltungen sind breite Angebote an Alternativen hinzugekommen. Ich bin größer geworden und auch kleiner. Größer, weil angefüllter. Kleiner, da ich mich selbst weniger wichtig nehme. Dringlichkeiten haben sich verschoben, Prioritäten auch. Ich habe meinen Platz auf dieser Welt. Ruhiger ist es da, Konsum spielt eine untergeordnete Rolle, meine Beziehung zu den Menschen hat einen noch höheren Stellenwert eingenommen. Wie wir uns geben, was wir von uns zeigen, wie offen wir anderen, ihren Ansichten und Erfahrungen gegenüber sind.

Das Leben schenkt uns so vieles. Wenn wir bereit dazu sind, hinschauen und die Türen offen halten.

  • Dem Anderen wahrhaftiges Interesse schenken
  • Uns Zeit nehmen zum Hören und Verstehen
  • Über uns selber lachen
  • Weglassen, was uns eng werden lässt und beschränkt
  • Ehrlich uns selbst gegenüber sein
  • Uns selbst nicht zu wichtig nehmen
  • Mit denen umgeben, die unsere positive Energie speisen
  • In der Ruhe unserer inneren Mitte sein und von dort aus aktiv werden

Alles nicht neu. Doch tatsächlich getan, ein komplett neues Leben.

FullSizeRender_3