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Wie ist das nun mit der Balance im Leben, dem Gleichgewicht der Gegensätzlichkeit? Rechts-links, vorn-hinten, oben-unten. Warum Gegensatz, wenn es doch auch Ausgewogenheit im Ganzen geben könnte? Ich mache mich stark, setze mich ein für die Aufhebung des Trennenden von „Work“ UND „Life“. Vielmehr strebe ich ein „Life“ IM „Work“ an. Unseren Arbeitsalltag so zu gestalten, dass er mit Fug und Recht behaupten kann, Teil unseres Lebens zu sein. Auch noch ein Gewollter. Nicht das Anhängsel, das gern Verschwiegene, Schwierige. Wir schaffen mehr, wenn wir uns Ruhepausen am Tag gönnen. Wir sind schneller und kreativer, wenn wir Orte zum Arbeiten wählen, die unserem inneren Wohlbefinden zuträglich sind. Wir sind die Gestalter unseres Lebens und damit auch unserer Arbeitswelten. Es braucht nicht gleich die große Keule der radikalen Veränderung. Doch einen ersten Gedanken, einen zweiten Schritt, ein drittes Tun in die Richtung unserer höheren Zufriedenheit im Arbeitsalltag haben wir in der Hand. Und können aufhören, unsere freien Tage zu überfordern im Erwarten, was sie alles zu erfüllen haben. Um uns zu entschädigen für unsere Unwucht im Leben. Dann darf auch der Urlaub entspannen und sein schönstes Gesicht zeigen. Das freudvoll Gelöste.