Einträge von Elke Klinger

Wir sind Programmierer (unseres Gehirns)

Warum muss ich müssen? „Ich muss noch einkaufen.“ „Ich muss zum Termin.“ „Ich muss die Kinder holen.“ „Ich muss zur Arbeit.“  Warum gehen wir nicht einfach zur Arbeit? Wieso sagen wir nicht: „Ich freue mich, nun die Kinder abzuholen.“ Obwohl wir doch genau das tun? Ich verstehe es nicht. Viel lieber bin ich und tue ich was […]

Autopilot und Achtsamkeit

Autopilot und Achtsamkeit – was für ein wundersames Paar, diese zwei giraffengleichen Buchstaben „A“, mit so divergenten Bewegungsrichtungen. Die Gegensätze machen den begreifbaren Unterschied. Das langsame Gehen wird uns deutlich, wenn wir zuvor hektisch durch die Gegend rannten. Bewusstes Schmecken wird mir bewusst, wenn ich mich zuvor beim hastigen Essen verschluckte. Alles kein Hexenwerk und doch […]

Führung ist auch Verantwortung sich selbst gegenüber

Wozu das Ganze? „Erlaubnis von ganz oben.“ Erst wenn die von einem Arzt gekommen ist, genehmigen wir uns, abends zeitiger den Stift fallen zu lassen und nicht mehr jede Mail zu später Stunde lesen zu müssen. Selbst öfter Nein zu sagen, genehmigen wir uns, wenn die Erlaubnis von ganz oben kam. Doch bis zu diesem […]

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Kopfstand an offener Tür

So ein Reisejahr bringt manches auf den Punkt, wirft anderes über den Haufen, stellt einen selbst von den Füßen auf den Kopf und wenn man Glück hat, dreht es einen auch wieder um. Ein Leben im Riesenrad. Es ist mir nicht mehr möglich, nur das zu sehen, was gerade vor meinen Augen passiert. Zu jedem […]

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„Life“ im „Work“

Wie ist das nun mit der Balance im Leben, dem Gleichgewicht der Gegensätzlichkeit? Rechts-links, vorn-hinten, oben-unten. Warum Gegensatz, wenn es doch auch Ausgewogenheit im Ganzen geben könnte? Ich mache mich stark, setze mich ein für die Aufhebung des Trennenden von „Work“ UND „Life“. Vielmehr strebe ich ein „Life“ IM „Work“ an. Unseren Arbeitsalltag so zu […]

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Ankommen.

Wie bitte soll das gehen? Was ist das überhaupt? Das Ankommen. Mir scheint jeder Wimpernschlag bereits der längst verflossene Moment zu sein. Sind wir nicht immer schon einen Schritt weiter als uns das Ankommen weiß machen will? Gehen wir gerade. Entfernen wir uns augenblicklich vom Ankommen. Ohne überhaupt angekommen zu sein. Oder wie? Ich mache […]

Was bedeuten uns unsere Familien?

Was bedeuten uns unsere Familien? Ich lernte so unglaublich verschiedene Familien entlang meiner Reise kennen. Eines erfuhr ich oft. Sie leben zusammen. Haben als Familie ein gemeinsames „Geschäft“. Ziehen miteinander ihre Kinder auf. Gerade bin ich für ein paar Tage in einem Resort in Thailand. Die Tante ist die Besitzerin. Die Nichte steht in der […]

Frisch aus der Augenwäscherei

Betriebsblindheit ist bei mir gerade auf Klassenfahrt. Wie oft laufen wir sonst vertraut durch Vertrautes? Schauen, ohne zu sehen. Wie in ein lang bekanntes Gesicht. Vieles schluckt sich weg, im Namen des vertraut Seins. Die Orte „blind finden“ hat etwas von sich auskennen, dazu gehören, aufgehoben sein. Mit dem Licht des Unbekümmerten. Mit den Schatten […]